Inklusion bedeutet, dass alle Kinder und Jugendlichen gemeinsam lernen, unabhängig von körperlichen, geistigen oder seelischen Beeinträchtigungen, von ihrer Herkunft oder ihren Lernvoraussetzungen. Ziel ist es, niemanden auszuschließen und allen eine gleichberechtigte Teilhabe am schulischen Leben zu ermöglichen. Vielfalt wird dabei nicht als Problem, sondern als Bereicherung verstanden.

An einer Gemeinschaftsschule wie der Sommertalschule wird Inklusion im Schulalltag konkret gelebt:

  • Gemeinsamer Unterricht: Schülerinnen und Schüler mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf lernen zusammen in einer Klasse.
  • Individuelle Förderung: Lernziele, Materialien und Aufgaben werden an die jeweiligen Fähigkeiten angepasst (Differenzierung).
  • Teamarbeit: Lehrkräfte arbeiten eng mit Sonderpädagoginnen, pädagogischen Assistenzen und weiteren Fachkräften zusammen.
  • Flexible Lernformen: Offene Unterrichtsformen, Lernpläne und unterschiedliche Niveaustufen ermöglichen Lernen im eigenen Tempo.
  • Soziales Lernen: Rücksichtnahme, gegenseitige Unterstützung und Akzeptanz werden bewusst gefördert.

So schafft Inklusion an der Gemeinschaftsschule einen Lernraum, in dem alle Kinder ihre Stärken entwickeln können und sich als wertvoller Teil der Schulgemeinschaft erleben.

Unsere Schule versteht sich als Gemeinschaft. Zur Schulgemeinschaft gehören alle am Schulleben Beteiligten. Damit die Schule ihrer Aufgabe gerecht werden kann und wir uns in unserer Schulgemeinschaft wohlfühlen können, ist es notwendig, dass sich alle an bestimmte Regeln und Umgangsformen halten.


Jede Schülerin und jeder Schüler und auch jede Lehrkraft hat das Recht auf störungsfreien Unterricht, auf einen respektvollen Umgang miteinander und auf eine fördernde Lernatmosphäre.

 

An unserer Schule gibt es deshalb ein mehrstufiges Konzept für störungsfreien Unterricht. 


Im Rahmen der kommunalen Gesundheitskonferenz des Bodenseekreises 2024 kamen rund 150 Vertreter mehrerer Städte und Gemeinden im Graf-Zeppelin-Haus Friedrichshafen zusammen. Neben dem Vortrag von Silke Kaiser „Kinder in einer wirren Welt stärken“ und Gesprächsgruppen mit Präventionsexpertinnen und –experten, fand die feierliche Auszeichnung mit dem Siegel Gesunde Schule satt.

Hierbei wurde der Sommertalschule das Siegel für die Bereiche Bewegung, Gewaltprävention und seelische Gesundheit überreicht. Des Weiteren erhielten die vier Schülermentorinnen der Sommertalschule für ihre Teilnahme am landesweiten Schülermentorenprogramm „nachhaltig essen“ eine Auszeichnung. In ihrer Rolle als Ernährungsmentorinnen organisierten die Schülerinnen einen gesunden Pausenverkauf, der sich durch Vorbestellungen und gute Planung nicht nur gesund, sondern auch nachhaltig gestaltete. 



Nachdem unser wunderschöner alter Schulgarten Baggern und Bauarbeiten weichen musste, hat Deliah Roth einen neuen, kleinen Hochbeet-Schulgarten mit den beiden vierten Klassen hinter dem Schulhaus gestaltet.

Hier wächst nun allerlei Gemüse und ist schon bald für die Ernte bereit!

 

Wir hoffen auch in Zukunft nicht auf einen Schulgarten verzichten zu müssen.


Die Sommertalschule bietet eine umfassende Berufsorientierung.

Wir unterstützen die Schülerinnen und Schüler in ihrem Berufsfindungsprozess durch ein breit gefächertes Angebot, welches viele verschiedene Formen der praktischen Berufserfahrung bietet.