Kunstwerkstatt an der Sommertalschule


Kunstwerkstatt 2017/2018

Hier zu sehen:

Die Pappmachée-Arbeiten der Kunst-AG am Dienstag, die nach Art der Holzskulpturen (Alebrijes genannt) des mexikansichen Künstlerpaares  Jacobo und María Angeles angefertigt wurden.


Die KUNSTWERKstatt am Schulfest 2017

Im Rahmen des diesjährigen Schulfestes wurden wie schon im letzten Jahr die Ergebnisse der KUNSTWERKstatt in einer kleinen Ausstellung präsentiert. Auch in diesem Jahr sind die vielfältigsten Werke entstanden und es war toll anzusehen, wie stolz die Teilnehmer ihre Werke ihren Familien und Freunden zeigten.

 

Die Ausstellung ist noch einige Tage im Foyer der Sommertalschule zu sehen.

BIldergalerie Kunstwerkstatt 2017:


Seit letztem Schuljahr kann man in der Schule mal einfach machen was man will – nämlich in der neu eingerichteten Kunst-AG am Nachmittag! Ein Raum voller Material, viel Platz und damit viel Frei-Raum steht zwanzig Künstlerinnen und Künstlern zur Verfügung um ihre eigenen Ideen umzusetzen und viel Neues auszuprobieren. Zu Beginn im September war es für einige Kinder befremdlich keine konkreten Aufgabenstellungen zu erhalten - außer Ideen, Anregungen oder Bücher zum stöbern. 

Nach einiger Zeit kamen die Kinder aber mit eigenen Ideen, selbst gesammelten Materialien und jeder Menge Experimentierfreude in die Kunstwerkstatt. Der Materialraum bietet den Künstlern jede Menge zu entdecken: Was man nicht alles aus Dingen machen kann, die man auch hätte wegwerfen können! Aus ALLEM kann man ein Kunstwerk machen und manchmal entsteht die konkrete Idee erst „mittendrin“! In der Gruppe, mit einem Partner oder alleine schufen die Kinder wahre Kunstwerke und sind dabei mächtig stolz auf sich selbst.

Wir freuen uns sehr, dass die Kunstwerkstatt solch einen schönen Start hatte, freuen uns viele Werke im Schulhaus präsentieren zu können und freuen uns auf alle weiteren begeisterten Künstler!

 

Valerie Hess und Nadine Röder



SCHULKUNSTAUSSTELLUNG WIRD ZU RAUMERLEBNIS

 

VERNISSAGE IN DER SOMMERTALSCHULE – KUNSTWERKE ALS BEISPIELE FÜR INTEGRATION UND INKLUSION

 

 

 

 


 

Meersburg sz Mit einem Rückblick auf zahlreiche Kunstaktionen in den vergangenen 25 Jahren hat Schulleiter Jürgen Ritter die Schulkunstausstellung „Kunstwerkstatt“ an der Sommertalschule Meersburg eröffnet.

Vor zahlreichen Gästen stand die Vernissage ganz im Zeichen der musischen Bildungsangebote der Schule. So bildeten der Schulchor unter Leitung von Simone Wolf und Ute Eisenhardt-Siever sowie Ute Schubert am Klavier zu Beginn und drei junge Sänger/innen aus der Musikschule von Franziska Restle, mit der die Sommertalschule kooperiert, zum Ende, den musikalischen Rahmen für die kurzen Ansprachen.

Schulleiter Ritter wies auf die Besonderheit der Ausstellung hin. So werden die Schüler der Sommertalschule im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft „Kunstwerkstatt“ mit Schülern der Sprachheilschule Friedrichshafen zusammen unterrichtet. Diese Kooperation der beiden Schulen beruht auf dem Prinzip des inklusiven Unterrichtens, das derzeit einen bildungspolitischen Schwerpunkt bildet.

Ebenfalls gezeigt werden in der Ausstellung Arbeiten, die in der Kooperation mit der Jugendkunstschule Bodenseekreis entstanden. Bei dieser Zusammenarbeit geht es um Möglichkeiten unterrichtlicher Angebote durch eine integrative Beschulung und Betreuung von Flüchtlingskindern, die derzeit an der Sommertalschule unterrichtet werden. Somit, so Ritter, ist die Ausstellung auch ein Sinnbild für die derzeit schulisch vorherrschenden pädagogischen Anforderungen der Integration und Inklusion.

Die Leiterin der Jugendkunstschule Bodenseekreis, Christa Bartsch, zeigte sich erfreut über die Möglichkeit, ein derartiges unterstützende Angebot mit und für Flüchtlingskinder zusammen mit der Sommertalschule realisieren zu können. Grundlage dafür waren spezielle Gelder des Landes, die der Jugendkunstschule zur Verfügung gestellt wurden. Damit konnten die Materialien und die Lehrerin, die Künstlerin Lu Rauscher, finanziert werden.

Abschließend stellten die beiden Leiterinnen der Arbeitsgemeinschaft, Nadine Röder von der Sommertalschule und Valerie Hess von der Sprachheilschule, die Arbeitsweise vor, mit der sie die Schüler konfrontiert hatten. Diese konnten aus gesammelten oder bereit gestellten Materialien auswählen und sich für ein Thema, ein Motiv oder eine Technik entscheiden. So entstanden Kunstwerke aus der Kombination von Gegenständen ebenso wie Zeichnungen und gemalte Bilder, aber auch Bilder am Computer. Mithilfe dieser offenen Angebotsform entwickelten die Schüler überzeugende Arbeiten in allen Bereichen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Interessant ist aber auch die Art der Präsentation, die von den beiden Lehrerinnen aufwendig gestaltet wurde. Sie verwandelten sie die Pausenhalle der Sommertalschule nicht nur in eine Galerie, in der Kunst gezeigt wird, sondern machten durch die Art der Hängungen die Halle selbst zu einem künstlerischen Raumerlebnis.

 

 

Artikel der Schwäbischen Zeitung

 

http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Schulkunstausstellung-wird-zu-Raumerlebnis-_arid,10489834_toid,483.html