Sozialtraining KLasse 5

 

Zu Beginn der fünften Klasse absolvieren die Schüler und Schülerinnen der Sommertalschule in Kooperation mit unserer Schulsozialarbeiterin Frau Lebek und Synergie ein sogenanntes Sozialtraining. Ziel ist es hierbei, dass die neu zusammengestellte Klasse sich kennen lernt, die Klassengemeinschaft wächst und sich jede/r Schüler/in in dieser Klasse wohl fühlen kann.

 

Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten dabei spielerisch, welche Regeln sie untereinander brauchen und möchten, damit ein gemeinsames friedliches Miteinander entsteht und jeder Einzelne seinen Platz in der Klasse findet. Abschluss und gleichzeitig  Highlight dieses Sozialtrainings besteht aus einem zweitätigen Hüttenaufenthalt auf dem Höchsten.

Dabei werden die Schüler und Schülerinnen im Vorfeld in die Planung (z.B. Essensvorschläge) und Umsetzung des Hüttenaufenthaltes mit einbezogen.

 

Eine Schülerin der diesjährigen fünften Klasse berichtet folgendes darüber:

 

Die Klasse 5 hat sich auf dem Parkplatz der Sommertalschule get roffen und ist dann zu den eingeteilten Fahrern ins Auto.

Als wir an der Hütte waren, haben wir zuerst die Zimmer aufgeteilt und dann die Zimmer eingerichtet.

Danach haben manche Kinder das Mittagessen vorbereitet, die anderen haben unterdessen gespiel oder gehandarbeitet. Nach dem Mittagessen durften wir draußen und drinnen spielen. Nach draußen durften wir nur in Dreiergruppen oder in größeren Gruppen. Anschließend haben wir uns in einem großen Kreis getroffen, um die Küchendienste festzulegen, dabei wol

lten einige gar nichts machen, wurden aber trotzdem eingeteilt. Zum Abendessen gab es Döner, bei dem nur das Fleisch warm war.

Nach dem Abendessen haben wir eine coole Nachtwanderung gemacht. Manche haben probiert, die

Nachtwanderung gruselig zu machen. Viele wollten anschließend schlafen, aber andere haben „Party gefeiert“ und waren lange wach. So war das Aufstehen am nächsten Morgen für manche schwierig. Am zweiten Tag gab es Frühstück. Die ganze Klasse hat draußen Spiele gespielt. Das waren „Blind führen“ und „Wer hat“. Nach dem Mittagessen durfte jeder machen, was er wollte. Zum Abendessen gab es Suzuk, das ist eine scharfe Wurst, die einigen zu scharf war. Auch am zweiten Abend gab es trotz Verbot der Lehrer wieder Party, was einigen den notwendigen Schlaf raubte. Manche sind deswegen wieder nicht so gut aus dem Bett gekommen.

Am dritten Tag gab es zuerst Frühstück bevor die Hütte aufgeräumt und gereinigt wurde. Es war schon viel Arbeit. Dann haben die Eltern schon gewartet und mit den Autos ging es zurück zur Sommertalschule. Das Schullandheim war schön.

 

von Lotta Meiners

 

Abgerundet wird das Sozialtraining mit einem Abschlussfest in der Schule. Dabei stellen die Schüler und Schülerinnen ihren Eltern, Verwandten und Bekannten vor, was sie in der gemeinsamen

Projektzeit erarbeitet und gelernt haben. Für alle ein großer Spaß und Zugewinn!